U-Bahnhof Fehrbelliner Platz
U3 und U7 · Tarifbereich A · Wilmersdorf
Der U-Bahnhof Fehrbelliner Platz
Unter dem Fehrbelliner Platz liegen zwei sehr verschiedene Bahnhöfe übereinander. Der obere, von Wilhelm Leitgebel gestaltet, ging am 12. Oktober 1913 mit der Wilmersdorfer Untergrundbahn, der heutigen U3, in Betrieb und hat sein Erscheinungsbild weitgehend bewahrt. Ab 1968 wurde er umgebaut, um einen Übergang zum neuen Bahnsteig der U7 zu schaffen, der am 29. Januar 1971 eröffnet wurde. Sieben Jahre lang endete die U7 hier; dafür entstand am westlichen Ende eine Kehranlage, bevor die Linie weiter nach Westen fuhr.
Den U7-Teil entwarf Rainer G. Rümmler. Weil der Platz nach der Teilung zum West-Berliner Verwaltungszentrum mit bis zu 15.000 Angestellten geworden war, plante er eine Verteilerebene rund fünf Meter unter der Straße, um Ein-, Aus- und Umsteigende zu trennen, dazu sechs Zugänge mit rot eingefassten Leuchtanzeigen. Höhepunkt ist der Eingangspavillon mit abgerundeten Ecken, der wie eine Pop-Art-Plastik vor den halbrunden Verwaltungsbauten aus der NS-Zeit steht. Er enthielt Bushaltestelle, Kiosk, Gastronomie und einen Uhrenturm mit Verkehrsbeobachtungsraum – daher der Spitzname „Bohrinsel“. Pavillon und U7-Bahnsteig stehen seit 2017 unter Denkmalschutz, der U3-Bahnsteig schon länger.
Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Fehrbelliner Platz
| Linie und Richtung | Mo–Do erste – letzte | Freitag erste – letzte | Samstag erste – letzte | Sonntag/Feiertag erste – letzte |
|---|---|---|---|---|
| U3 Richtung Krumme Lanke | 03:52 – 00:52 | ab 03:52, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:52 |
| U3 Richtung Warschauer Straße | 03:54 – 00:54 bis Nollendorfplatz | ab 03:54, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:54 bis Nollendorfplatz |
| U7 Richtung Rudow | 03:59 – 00:59 bis Hermannplatz | ab 03:59, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:59 bis Hermannplatz |
| U7 Richtung Rathaus Spandau | 04:11 – 01:01 bis Richard-Wagner-Platz | ab 04:11, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 01:01 bis Richard-Wagner-Platz |
Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.
Wie oft fährt die U-Bahn?
Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.
Nachbarbahnhöfe von Fehrbelliner Platz
Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Fehrbelliner Platz und den benachbarten Bahnhöfen.
| Linie | Nächster Bahnhof | Fahrzeit |
|---|---|---|
| U3 | Heidelberger Platz | 2 Min. |
| U3 | Hohenzollernplatz | 2 Min. |
| U7 | Blissestraße | 2 Min. |
| U7 | Konstanzer Straße | 2 Min. |
Umsteigen und Anschlüsse
- U-Bahn: Umsteigen zwischen U3 und U7.
- Bus: 101, 115, 143 (Nachtbus N3, N7, N43).
Barrierefreiheit
Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.
Was liegt in der Nähe von Fehrbelliner Platz?
Direkt am Bahnhof liegen der Flohmarkt am Fehrbelliner Platz (etwa 70 m), ein Food Court und eine Bücherzelle in einer englischen Telefonzelle (je rund 50 m). Im Umkreis von 200 m finden sich das Theater Coupé, die Kommunale Galerie Berlin, die Artothek und die Statue von Marko Marulić. Der Thaipark ist etwa 190 m entfernt, der Preußenpark rund 330 m. Etwas weiter liegen die Christianskirken (etwa 300 m) und die Wilmersdorfer Moschee (rund 370 m).
| Ort | Entfernung (Luftlinie) | zu Fuß, geschätzt |
|---|---|---|
| Christianskirken | 300 m | ca. 5 Min. |
| Preußenpark | 330 m | ca. 5 Min. |
| Wilmersdorfer Moschee | 370 m | ca. 6 Min. |
| English Phone Booth/ BücherboXX (Gedenkort) | 50 m | ca. 1 Min. |
| Food Court | 50 m | ca. 1 Min. |
| Flohmarkt am Fehrbelliner Platz | 70 m | ca. 1 Min. |
| Marko Marulić (Statue) | 160 m | ca. 3 Min. |
| Theater Coupé | 180 m | ca. 3 Min. |
Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).
Häufige Fragen
Der skulpturale Pavillon mit abgerundeten Ecken von Rainer G. Rümmler hat einen Uhrenturm mit Verkehrsbeobachtungsraum. Diesem Turm verdankt der Bau im Berliner Volksmund den Spitznamen „Bohrinsel“. Neben der Eingangshalle gab es darin eine Bushaltestelle, einen Kiosk und einen Gastronomiebetrieb.
Nach der Teilung der Stadt wurde der Platz zu einem West-Berliner Verwaltungszentrum mit bis zu 15.000 Angestellten. Rümmler legte deshalb eine Verteilerebene etwa fünf Meter unter der Straße an, um ein-, aus- und umsteigende Fahrgäste zu trennen. Dazu kamen sechs Zugänge vom Platz.
Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.