U-Bahnhof Schönhauser Allee

U2 · Tarifbereich A · Prenzlauer Berg

Der U-Bahnhof Schönhauser Allee

Linien
Tarifbereich
AVBB-Tarif Berlin
Eröffnet
191327. Juli 1913
Bezirk
PankowOrtsteil Prenzlauer Berg
Lage
Hochbahn (Viadukt)
Aufzug
Jalaut BVG
Nachtverkehr
Fr/Sa durchgehendU2 · Nächte Fr–Sa und Sa–So

Als Endpunkt der Strecke vom Spittelmarkt über den Alexanderplatz ging der Hochbahnhof am 27. Juli 1913 unter dem Namen Nordring in Betrieb, unmittelbar an der Ringbahn. Weil die Abwassersammelkanäle unter der Schönhauser Allee nicht verlegt werden konnten, verläuft die Strecke hier auf einem Viadukt. Alfred Grenander gestaltete den Bahnhof mit Mittelbahnsteig; da die Züge nun die Hallenwände verdeckten, setzte er schmale Lichtbänder und Oberlichter in Wände und Dach. Auf zusätzlichen Schmuck verzichtete er, weil die Straße dafür nicht breit genug war.

1925/1926 kam ein Südausgang zur Stargarder und Gleimstraße hinzu. Seit 1930 fahren die Züge eine Station weiter zur Vinetastraße, die Kehrgleise hinter dem Bahnhof wurden abgebaut. Am 1. Februar 1936 wurden die Namen von S- und U-Bahnhof vereinheitlicht, seither heißt die Station Schönhauser Allee; heute hält hier die U2. Die BVG-Ost baute 1955/1956 einen Nordzugang mit Sandsteinverkleidung und gelb gefliester Halle. 1962 eröffnete ein schmaler Tunnel als direkter Übergang zur S-Bahn, ausgestattet mit Rolltreppen aus dem geschlossenen S-Bahnhof Potsdamer Platz. Ab 2004 wurde der Bahnhof in Einzelprojekten saniert und erhielt einen Aufzug.

U-Bahnhof Schönhauser Allee

Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Schönhauser Allee

Linie und RichtungMo–Do
erste – letzte
Freitag
erste – letzte
Samstag
erste – letzte
Sonntag/Feiertag
erste – letzte
U2 Richtung Ruhleben04:08 – 01:08 bis Senefelderplatzab 04:08, dann durchgehendrund um die Uhrdurchgehend bis 01:08 bis Senefelderplatz
U2 Richtung Pankow04:38 – 01:18ab 04:38, dann durchgehendrund um die Uhrdurchgehend bis 01:18

Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.

Wie oft fährt die U-Bahn?

LinieMo–Do, stärkste StundeSonntag, stärkste StundeNachts am Wochenende
U215 Züge/Std. (etwa alle 4 Min.)12 Züge/Std.alle 15 Min.

Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.

Nachbarbahnhöfe von Schönhauser Allee

Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Schönhauser Allee und den benachbarten Bahnhöfen.

LinieNächster BahnhofFahrzeit
U2Eberswalder Straße2 Min.
U2Vinetastraße2 Min.

Umsteigen und Anschlüsse

  • S-Bahn: S41, S42, S8, S85.
  • Straßenbahn: M1.
  • Bus: — (Nachtbus N2).

Barrierefreiheit

Aufzug
Ja

Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.

Was liegt in der Nähe von Schönhauser Allee?

Der Bahnhof liegt über der Schönhauser Allee und ist direkt mit dem S-Bahnhof an der Ringbahn verbunden; außerdem besteht Anschluss an die Straßenbahnlinie M1. Gleich daneben liegen die Schönhauser Allee Arcaden (etwa 40 m) und die Bettina-von-Arnim-Bibliothek (etwa 70 m). Rund 120 m entfernt erinnert ein Gedenkort an die Jahre 1933 bis 1945. Die Gethsemanekirche erreicht man nach etwa 190 m, das Colosseum Filmtheater nach rund 210 m und das Puppentheater Felicio nach etwa 250 m.

OrtEntfernung (Luftlinie)zu Fuß, geschätzt
1933-1945 (Gedenkort)120 mca. 2 Min.
Gethsemane-Kirche190 mca. 3 Min.
Schönhauser Allee Arcaden40 mca. 1 Min.
Art by Cassio60 mca. 1 Min.
Bettina-von-Arnim-Bibliothek70 mca. 1 Min.
Colosseum Filmtheater Berlin210 mca. 3 Min.
Puppentheater Felicio250 mca. 4 Min.
BühnenRausch320 mca. 5 Min.

Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).

Häufige Fragen

Bei der Eröffnung 1913 lag er als Endpunkt der neuen Strecke direkt an der Ringbahn und erhielt deshalb den Namen Nordring. Am 1. Februar 1936 wurden die Namen von S- und U-Bahnhof vereinheitlicht, seitdem heißt auch der U-Bahnhof Schönhauser Allee.

Seit 1962 verbindet ein schmaler Tunnel die Bahnsteige von U- und S-Bahn direkt. Die Rolltreppen dafür stammen aus dem damals geschlossenen S-Bahnhof Potsdamer Platz. Außerdem wurde 2005/2006 der mittlere Zugang zur S-Bahn erneuert.

Am U-Bahnhof Schönhauser Allee hält nur die U2.
Schönhauser Allee liegt im Tarifbereich A des VBB-Tarifs Berlin (Innenstadt bis einschließlich S-Bahn-Ring). Ein Fahrschein für Berlin AB gilt deshalb für jede Fahrt mit der U-Bahn.
Montags bis donnerstags fährt die erste U-Bahn ab Schönhauser Allee gegen 04:08 Uhr, die letzte gegen 01:18 Uhr, je nach Linie und Richtung (VBB-Fahrplan). Freitags, samstags und sonntags gelten andere Zeiten; die Tabelle oben zeigt sie für jede Linie und Richtung.
In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag fährt die U2 hier durchgehend, nachts etwa alle 15 Minuten. Von Sonntag bis Donnerstag ist nachts Betriebspause; dann fahren Nachtbusse.
Ja. Laut BVG ist der Bahnhof mit Aufzug ausgestattet. Ob er gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de.
Ein Einzelfahrschein Berlin AB kostet 4,00 € (ermäßigt 2,50 €) und gilt 120 Minuten für eine Fahrt in eine Richtung, mit Umsteigen. Weitere Tickets stehen unter Preise.

Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.