U-Bahnhof Breitenbachplatz
U3 · Tarifbereich B · Dahlem
Der U-Bahnhof Breitenbachplatz
Mit der Wilmersdorf-Dahlemer Schnellbahn, der heutigen U3, ging der Bahnhof am 12. Oktober 1913 in Betrieb. Der ovale Platz darüber wurde zugleich angelegt; ursprünglich Rastatter Platz genannt, erhielt er mit der Eröffnung den Namen Breitenbachplatz – nach Paul von Breitenbach, preußischer Minister der öffentlichen Arbeiten. Architekt Wilhelm Leitgebel, der auch Rüdesheimer Platz und Heidelberger Platz entwarf, setzte an die Zugänge steinerne Pylone mit Lampenaufsatz und Tore mit Andreaskreuzen und Blumenmedaillons. Der schon 1909 vorgesehene Mittelaufgang mit Stein-Glas-Pavillon kam erst 1979 hinzu.
Die Halle ist reich gestaltet: rotbrauner Keramiksockel, helle Wand mit halbrunden Nischen, dunkelbraunes Kamingesims, eine Kassettendecke mit achteckigen Mosaikfeldern auf granitverblendeten dorischen Pfeilern. Durch vier elliptische Öffnungen fällt Tageslicht. In den Nischen zeigen seit 1988 Gemälde von Joachim Szymczak die Preußische Eisenbahn und den Namensgeber; Tiere, Pflanzen und wissenschaftliche Instrumente an den Säulen verweisen auf die Institute der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Dahlem. Der Krieg beschädigte nur den Nordzugang. Drei hölzerne Doppelbänke und das alte Schalterhäuschen sind erhalten, der Bahnhof steht unter Denkmalschutz.
Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Breitenbachplatz
| Linie und Richtung | Mo–Do erste – letzte | Freitag erste – letzte | Samstag erste – letzte | Sonntag/Feiertag erste – letzte |
|---|---|---|---|---|
| U3 Richtung Krumme Lanke | 03:57 – 00:57 | ab 03:57, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:57 |
| U3 Richtung Warschauer Straße | 03:49 – 00:49 bis Nollendorfplatz | ab 03:49, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:49 bis Nollendorfplatz |
Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.
Wie oft fährt die U-Bahn?
| Linie | Mo–Do, stärkste Stunde | Sonntag, stärkste Stunde | Nachts am Wochenende |
|---|---|---|---|
| U3 | 12 Züge/Std. (etwa alle 5 Min.) | 7 Züge/Std. | alle 15 Min. |
Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.
Nachbarbahnhöfe von Breitenbachplatz
Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Breitenbachplatz und den benachbarten Bahnhöfen.
| Linie | Nächster Bahnhof | Fahrzeit |
|---|---|---|
| U3 | Podbielskiallee | 2 Min. |
| U3 | Rüdesheimer Platz | 2 Min. |
Umsteigen und Anschlüsse
- Bus: 101, 248, 282 (Nachtbus N3).
Barrierefreiheit
Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.
Was liegt in der Nähe von Breitenbachplatz?
Der Bahnhof liegt an der Grenze von Dahlem zu Steglitz und Wilmersdorf. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Lateinamerika-Institut und die Zentrale Universitätsverwaltung, etwa 100 m entfernt, sowie die Kirche St. Petrus in rund 110 m. Der Ludwig-Barnay-Platz ist etwa 380 m entfernt. Seit 1979 führt der Mittelaufgang in einem Pavillon zur verlängerten Schildhornstraße. Oben halten die Buslinien 101, 248 und 282.
| Ort | Entfernung (Luftlinie) | zu Fuß, geschätzt |
|---|---|---|
| St. Petrus | 110 m | ca. 2 Min. |
| Lateinamerika-Institut, Zentrale Universitätsverwaltung | 100 m | ca. 2 Min. |
| Ludwig-Barnay-Platz | 380 m | ca. 6 Min. |
Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).
Häufige Fragen
Nach Paul von Breitenbach, dem preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten. Der Platz hieß ursprünglich Rastatter Platz und wurde mit der Eröffnung des Bahnhofs 1913 umbenannt. Gemälde von Joachim Szymczak in den Wandnischen erinnern seit 1988 an ihn und an 150 Jahre Preußische Eisenbahn.
Die Darstellungen von Tieren, Pflanzen und wissenschaftlichen Instrumenten an den Säulen zwischen den Nischen verweisen auf die Institute der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, die ursprünglich in der Nähe in Dahlem lagen. Sie gehören zur aufwendigen Gestaltung von Architekt Wilhelm Leitgebel.
Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.