U-Bahnhof Frankfurter Tor
U5 · Tarifbereich A · Friedrichshain
Der U-Bahnhof Frankfurter Tor
Petersburger Straße hieß der Bahnhof, als die Linie E – die heutige U5 – am 21. Dezember 1930 eröffnete. Alfred Grenander gestaltete ihn hellblau und, anders als die übrigen Stationen der Strecke, mit deutlich breiteren Bahnsteigen und doppelter Stützenreihe: Die Stadt plante damals, die Hochbahn von der Warschauer Brücke unterirdisch bis hierher zu verlängern. Am 21. Dezember 1940 traf eine Fliegerbombe die Station, am 3. Februar 1945 eine weitere; schon im Juni 1945 fuhren wieder Züge.
Die Namen wechselten oft. 1946 wurde er nach dem verunglückten Stadtkommandanten Nikolai Bersarin benannt, ab 1958 hieß er nach der Kreuzung mit ihren beiden Türmen Frankfurter Tor. Das historische Stadttor stand allerdings rund 800 Meter weiter westlich, auf Höhe der Weberwiese. 1991 folgte Rathaus Friedrichshain, 1996 wieder Petersburger Straße, seit 1998 gilt der heutige Name. Bei einer Vollsperrung von September bis Dezember 2003 ersetzten hell- und dunkelblaue Emailleplatten die Fliesen, Granit den Asphalt. Seit Anfang 2009 gibt es einen Aufzug und einen Zugang zur Tram-Haltestelleninsel auf der Warschauer Straße.
Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Frankfurter Tor
| Linie und Richtung | Mo–Do erste – letzte | Freitag erste – letzte | Samstag erste – letzte | Sonntag/Feiertag erste – letzte |
|---|---|---|---|---|
| U5 Richtung Hauptbahnhof | 04:12 – 01:02 bis Alexanderplatz | ab 04:12, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 01:02 bis Alexanderplatz |
| U5 Richtung Hönow | 04:12 – 01:02 bis Frankfurter Allee | ab 04:12, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 01:02 bis Frankfurter Allee |
Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.
Wie oft fährt die U-Bahn?
| Linie | Mo–Do, stärkste Stunde | Sonntag, stärkste Stunde | Nachts am Wochenende |
|---|---|---|---|
| U5 | 13 Züge/Std. (etwa alle 4,6 Min.) | 12 Züge/Std. | alle 15 Min. |
Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.
Nachbarbahnhöfe von Frankfurter Tor
Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Frankfurter Tor und den benachbarten Bahnhöfen.
| Linie | Nächster Bahnhof | Fahrzeit |
|---|---|---|
| U5 | Samariterstraße | 2 Min. |
| U5 | Weberwiese | 1 Min. |
Umsteigen und Anschlüsse
- Straßenbahn: M10, 21.
- Bus: — (Nachtbus N5).
Barrierefreiheit
Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.
Was liegt in der Nähe von Frankfurter Tor?
Der Bahnhof liegt unter der Kreuzung von Karl-Marx-Allee, Frankfurter Allee, Petersburger und Warschauer Straße, mit direktem Zugang zur Haltestelleninsel der Trams M10 und 21. In der Nähe liegen die Galerie im Turm (etwa 120 m), die Kirche St. Nikolaus (rund 180 m) und das Theater am Frankfurter Tor (etwa 240 m). Die Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda ist rund 250 m entfernt, das Jugend[widerstands]museum etwa 270 m, der Wochenmarkt am Kosmos rund 300 m.
| Ort | Entfernung (Luftlinie) | zu Fuß, geschätzt |
|---|---|---|
| St. Nikolaus | 180 m | ca. 3 Min. |
| Galerie im Turm | 120 m | ca. 2 Min. |
| Theater am Frankfurter Tor | 240 m | ca. 4 Min. |
| Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda | 250 m | ca. 4 Min. |
| Jugend[widerstands]museum | 270 m | ca. 4 Min. |
| Wochenmarkt am Kosmos | 300 m | ca. 5 Min. |
| Berliner Schule für Schauspiel | 330 m | ca. 5 Min. |
| Inselgalerie | 360 m | ca. 6 Min. |
Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).
Häufige Fragen
Petersburger Straße (1930–1946), Bersarinstraße (1946–1958), Frankfurter Tor (1958–1991), Rathaus Friedrichshain (1991–1996) und noch einmal Petersburger Straße (1996–1998). Seit 1998 heißt er wieder Frankfurter Tor. Die Umbenennung 1991 wurde unter anderem mit der Verwechslungsgefahr mit Frankfurter Allee begründet.
Nicht an der heutigen Kreuzung. Der Name bezieht sich auf die beiden Türme dort, die an ein Stadttor erinnern sollen. Das eigentliche Frankfurter Tor der Berliner Zoll- und Akzisemauer stand etwa 800 Meter weiter westlich, in Höhe des heutigen U-Bahnhofs Weberwiese.
Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.