U-Bahnhof Samariterstraße
U5 · Tarifbereich A · Friedrichshain
Der U-Bahnhof Samariterstraße
Mit der damaligen Linie E, der heutigen U5, ging der Bahnhof unter der Frankfurter Allee an der Kreuzung mit der Samariterstraße am 21. Dezember 1930 in Betrieb. Alfred Grenander gestaltete die Bahnhöfe dieser Linie im Stil der Moderne und wegen des engen Kostenrahmens schlicht; die Samariterstraße entstand fast identisch zum Normaltyp, dem heutigen Bahnhof Weberwiese. Der leicht gekrümmte, neun Meter breite und 121 Meter lange Bahnsteig liegt in eineinhalbfacher Tiefe und hat eine mittige Reihe genieteter Stützen. Nach Grenanders Prinzip der Kennfarbe erhielt jede Station eine eigene Fliesenfarbe, hier Grün, verlegt in Platten von 30 mal 15 Zentimetern.
In der Nacht vom 9. zum 10. April 1945 rissen Bomben die Decke fast auf ganzer Länge auf, Anfang Mai lief zudem Wasser in den Tunnel. Ab dem 16. Juni 1945 fuhr ein Pendelzug. 1986 wurde der Bahnhof grundlegend saniert, die Stützen wurden ziegelrot gestrichen. Weil er inzwischen unter Denkmalschutz stand, wurde er 2004 nicht wie die anderen Stationen der Linie neu gestaltet, sondern weitgehend in den Ursprungszustand zurückversetzt; die Stützen sind seither wieder grün. Als letzter Bahnhof der U5 besitzt er noch größtenteils originale Fliesen von 1930. Seit Mai 2012 verbindet ein Aufzug den Bahnsteig mit der Mittelinsel der Frankfurter Allee.
Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Samariterstraße
| Linie und Richtung | Mo–Do erste – letzte | Freitag erste – letzte | Samstag erste – letzte | Sonntag/Feiertag erste – letzte |
|---|---|---|---|---|
| U5 Richtung Hauptbahnhof | 04:11 – 01:01 bis Alexanderplatz | ab 04:11, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 01:01 bis Alexanderplatz |
| U5 Richtung Hönow | 04:14 – 01:04 bis Frankfurter Allee | ab 04:14, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 01:04 bis Frankfurter Allee |
Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.
Wie oft fährt die U-Bahn?
| Linie | Mo–Do, stärkste Stunde | Sonntag, stärkste Stunde | Nachts am Wochenende |
|---|---|---|---|
| U5 | 13 Züge/Std. (etwa alle 4,6 Min.) | 12 Züge/Std. | alle 15 Min. |
Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.
Nachbarbahnhöfe von Samariterstraße
Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Samariterstraße und den benachbarten Bahnhöfen.
| Linie | Nächster Bahnhof | Fahrzeit |
|---|---|---|
| U5 | Frankfurter Allee | 2 Min. |
| U5 | Frankfurter Tor | 2 Min. |
Umsteigen und Anschlüsse
- Bus: — (Nachtbus N5).
Barrierefreiheit
Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.
Was liegt in der Nähe von Samariterstraße?
Der Bahnhof liegt unter der Frankfurter Allee im Ortsteil Friedrichshain. In seiner Vorhalle wurde am 21. November 1992 der Antifaschist Silvio Meier von Neonazis ermordet; eine Gedenktafel erinnert an ihn, und jedes Jahr findet am Todestag eine Mahnwache statt. In der Umgebung liegen die Galerie Studio 4 (etwa 100 m), das Einkaufszentrum Plaza Frankfurter Allee (etwa 220 m) und das TIK – Theater im Kino (etwa 230 m). Die Samariterkirche ist rund 380 m entfernt.
| Ort | Entfernung (Luftlinie) | zu Fuß, geschätzt |
|---|---|---|
| Samariterkirche | 380 m | ca. 6 Min. |
| Studio 4 | 100 m | ca. 2 Min. |
| Plaza Frankfurter Allee | 220 m | ca. 4 Min. |
| TIK: Theater im Kino | 230 m | ca. 4 Min. |
| Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg | 250 m | ca. 4 Min. |
| Hatch Sticker Museum | 300 m | ca. 5 Min. |
| Art Square | 330 m | ca. 5 Min. |
| b-ware! ladenkino | 400 m | ca. 6 Min. |
Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).
Häufige Fragen
Er ist der letzte Bahnhof der Linie, der noch fast im Ursprungszustand von 1930 erhalten ist, mit größtenteils originalen grünen Fliesen. Bei der Sanierung 2004 wurde er deshalb nicht neu gestaltet wie die übrigen Stationen, sondern weitgehend in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
An den Antifaschisten Silvio Meier, der am 21. November 1992 in der Vorhalle des Bahnhofs von mehreren Neonazis ermordet wurde. Die Tafel wurde mehrmals gestohlen und ersetzt. Jedes Jahr am Todestag findet im Bahnhof eine Mahnwache statt.
Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.