U-Bahnhof Magdalenenstraße
U5 · Tarifbereich B · Lichtenberg
Der U-Bahnhof Magdalenenstraße
Unter der Frankfurter Allee in Lichtenberg ging dieser Bahnhof am 21. Dezember 1930 mit der damals neuen Linie E in Betrieb, der heutigen U5. Während der Planung hieß er noch Alfredstraße. Er gehört zu den späten Arbeiten des schwedischen Architekten Alfred Grenander, der ihn im Stil der Moderne entwarf und nach seinem Prinzip der „Kennfarbe“ mit grauen Wandfliesen versah. Der 121 Meter lange und neun Meter breite Mittelbahnsteig liegt in eineinhalbfacher Tiefe, wird von einer mittigen Reihe genieteter Pfeiler getragen und hat an jedem Ende zwei Ausgänge.
Im Zweiten Weltkrieg blieb die Station von Treffern verschont; der Verkehr ruhte dennoch ab dem Frühjahr 1945 und lief am 16. Juni 1945 im Pendelbetrieb wieder an. 1986 ersetzten weiße und grüne Fliesen die ursprüngliche Verkleidung, und an die Stelle der Werbetafeln traten 20 Wandgemälde von Wolfgang Frankenstein und Hartmut Hornung zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung von der Märzrevolution bis zur Gründung der DDR. Bei der Sanierung 2004 kamen grüne Emailleplatten und ein Granitboden hinzu, die Bilder blieben erhalten und erhielten ihre Titel. Die Ausgänge wurden 2008/2009 erneuert, im Dezember 2013 ging ein Aufzug in Betrieb. Seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 trägt der Bahnhof den Untertitel „Campus für Demokratie“.
Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Magdalenenstraße
| Linie und Richtung | Mo–Do erste – letzte | Freitag erste – letzte | Samstag erste – letzte | Sonntag/Feiertag erste – letzte |
|---|---|---|---|---|
| U5 Richtung Hauptbahnhof | 04:18 – 00:58 bis Alexanderplatz | ab 04:18, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:58 bis Alexanderplatz |
| U5 Richtung Hönow | 04:17 – 00:57 | ab 04:17, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:57 |
Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.
Wie oft fährt die U-Bahn?
| Linie | Mo–Do, stärkste Stunde | Sonntag, stärkste Stunde | Nachts am Wochenende |
|---|---|---|---|
| U5 | 13 Züge/Std. (etwa alle 4,6 Min.) | 12 Züge/Std. | alle 15 Min. |
Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.
Nachbarbahnhöfe von Magdalenenstraße
Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Magdalenenstraße und den benachbarten Bahnhöfen.
| Linie | Nächster Bahnhof | Fahrzeit |
|---|---|---|
| U5 | Frankfurter Allee | 2 Min. |
| U5 | Lichtenberg | 2 Min. |
Umsteigen und Anschlüsse
- Bus: 240 (Nachtbus N50, N56).
Barrierefreiheit
Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.
Was liegt in der Nähe von Magdalenenstraße?
Der Untertitel verweist auf das Gelände direkt neben dem Bahnhof: Von 1950 bis 1989 saß hier die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit. Heute liegen dort die Ausstellung „Einblick ins Geheime“ zum Stasi-Unterlagen-Archiv (etwa 140 m) und das Stasimuseum (etwa 230 m). Wer zum Amtsgericht Lichtenberg muss, hat rund 250 m zu gehen. Ebenfalls im Umkreis liegen die koptische Kirche St. Antonius & St. Shenouda, das Berliner Rockhaus sowie die Gedenkorte „Einschlüsse“ und „Bürger im Widerstand“, alle zwischen 300 und 400 m entfernt.
| Ort | Entfernung (Luftlinie) | zu Fuß, geschätzt |
|---|---|---|
| Stasimuseum | 230 m | ca. 4 Min. |
| Amtsgericht Lichtenberg | 250 m | ca. 4 Min. |
| St. Antonius & St. Shenouda Kirche | 300 m | ca. 5 Min. |
| Berliner Rockhaus | 360 m | ca. 6 Min. |
| Einblick ins Geheime - Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv | 140 m | ca. 2 Min. |
| Einschlüsse (Gedenkort) | 360 m | ca. 6 Min. |
| Bürger im Widerstand (Gedenkort) | 390 m | ca. 6 Min. |
Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).
Häufige Fragen
Seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 führt der Bahnhof diesen Untertitel. Er bezieht sich auf den Gebäudekomplex unmittelbar daneben, der von 1950 bis 1989 als Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit diente und heute unter anderem das Stasimuseum beherbergt.
Die 20 Gemälde von Wolfgang Frankenstein und Hartmut Hornung entstanden 1986 zur 750-Jahr-Feier Berlins und ersetzten die früheren Werbetafeln. Sie erzählen die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung von der Märzrevolution bis zur Gründung der DDR und wurden bei der Sanierung 2004 erhalten.
Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.