U-Bahnhof Reinickendorfer Straße
U6 · Tarifbereich A · Wedding
Der U-Bahnhof Reinickendorfer Straße
Gemeinsam mit den übrigen Bahnhöfen des nördlichen Abschnitts der Nord-Süd-Bahn zwischen Stettiner Bahnhof und Seestraße ging die Station am 8. März 1923 in Betrieb; heute hält hier die U6. Sie liegt nördlich der Panke unter der Müllerstraße, an der Grenze zwischen Wedding und Gesundbrunnen. Die Gestaltung folgte dem Vorkriegs-Standardentwurf von Heinrich Jennen, der sich an den Bahnhöfen Senefelder Platz und Schönhauser Tor, dem heutigen Rosa-Luxemburg-Platz, orientierte. Angelegt wurde der Bahnhof in einfacher Tiefenlage mit einem 80 Meter langen und sieben Meter breiten Mittelbahnsteig, Stahlstützen und einer Kassettendecke aus Eisenbeton; die Zugänge liegen in der Mitte der Müllerstraße, ohne Zwischengeschoss.
Nach Jennens Tod 1920 führten Alfred Grenander und Alfred Fehse die Arbeiten fort. Wegen der schlechten Wirtschaftslage verzichteten sie auf Wandfliesen: Die Wände wurden weiß verputzt, Stützen, Träger und Schilder erhielten die Kennfarbe Rot. Nach 1945 war die Station der letzte Bahnhof auf West-Berliner Gebiet und galt BVG-intern als „Grenzbahnhof“; ab 1961 begann hier der Abschnitt der Geisterbahnhöfe. Bei der Sanierung von 1993 bis 1996 wurde der Bahnsteig nach Norden auf 105 Meter verlängert, Stützen und Schilder bekamen die neue Kennfarbe Grün.
Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Reinickendorfer Straße
| Linie und Richtung | Mo–Do erste – letzte | Freitag erste – letzte | Samstag erste – letzte | Sonntag/Feiertag erste – letzte |
|---|---|---|---|---|
| U6 Richtung Alt-Mariendorf | 04:08 – 00:38 | ab 04:08, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:38 |
| U6 Richtung Kurt-Schumacher-Platz | 04:30 – 00:50 bis Wedding | ab 04:30, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:50 bis Wedding |
Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.
Wie oft fährt die U-Bahn?
| Linie | Mo–Do, stärkste Stunde | Sonntag, stärkste Stunde | Nachts am Wochenende |
|---|---|---|---|
| U6 | 14 Züge/Std. (etwa alle 4,3 Min.) | 12 Züge/Std. | alle 15 Min. |
Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.
Nachbarbahnhöfe von Reinickendorfer Straße
Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Reinickendorfer Straße und den benachbarten Bahnhöfen.
| Linie | Nächster Bahnhof | Fahrzeit |
|---|---|---|
| U6 | Schwartzkopffstraße | 2 Min. |
| U6 | Wedding | 1 Min. |
Umsteigen und Anschlüsse
- Bus: M27, 120, 147 (Nachtbus N6, N20).
Barrierefreiheit
Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.
Was liegt in der Nähe von Reinickendorfer Straße?
Der Bahnhof liegt unter der Müllerstraße, nördlich der Panke und an der Grenze zwischen Wedding und Gesundbrunnen. Der Weddingplatz ist nur etwa 110 m entfernt. Rund 270 m sind es zum Erika-Heß-Eisstadion, etwa 280 m zum Südpankepark entlang der Panke. Der Kunstort L’écritoire liegt rund 230 m entfernt, der Gedenkort „Wiedervereinigung“ etwa 360 m. Oben bestehen Anschlüsse an den Metrobus M27 und die Buslinien 120 und 147.
| Ort | Entfernung (Luftlinie) | zu Fuß, geschätzt |
|---|---|---|
| Erika-Heß-Eisstadion | 270 m | ca. 4 Min. |
| Weddingplatz | 110 m | ca. 2 Min. |
| L'écritoire | 230 m | ca. 4 Min. |
| Südpankepark | 280 m | ca. 5 Min. |
| Wiedervereinigung (Gedenkort) | 360 m | ca. 6 Min. |
Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).
Häufige Fragen
Nach 1945 war er in Nord-Süd-Richtung der letzte U-Bahnhof auf West-Berliner Gebiet. Zwischen 1961 und 1989 begann hinter ihm der Abschnitt der Geisterbahnhöfe: Bis zur Kochstraße hielten die Züge nur noch an der Friedrichstraße.
Alfred Grenander und Alfred Fehse, die die Gestaltung nach dem Tod von Heinrich Jennen 1920 übernahmen, mussten wegen der schlechten Wirtschaftslage darauf verzichten. Die Wände wurden weiß verputzt. Die Kennfarbe für Stützen und Schilder war zunächst Rot, seit der Sanierung in den 1990er Jahren ist sie Grün.
Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.