U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße
U8 · Tarifbereich A · Mitte
Der U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße
Neanderstraße hieß der Bahnhof, als er am 6. April 1928 an der sogenannten GN-Bahn, der heutigen U8, in Betrieb ging. Begonnen hatte die AEG die Strecke ab 1912; nach dem Ersten Weltkrieg fielen die Bauteile an die Stadt, die ab 1926 weiterbaute. Zwei Jahre lang endeten hier die Züge aus Richtung Boddin- und Leinestraße, ab dem 18. April 1930 fuhren sie weiter bis Gesundbrunnen. Alfred Grenander gestaltete die Station im Stil der Neuen Sachlichkeit mit hellem Violett als Kennfarbe. Der nördliche Ausgang ist in ein Eckhaus an der Köpenicker Straße mit Büros und Wohnungen integriert, das ebenfalls unter Denkmalschutz steht.
Am 31. August 1960 erhielt der Bahnhof seinen heutigen Namen – nur ein Jahr bevor er schloss. Ab dem 13. August 1961 fuhren die West-Berliner Züge ohne Halt durch, die Zugänge auf der Heinrich-Heine-Straße wurden eingeebnet, jeder Hinweis auf einen Bahnhof verschwand. Nur der Eingang im Eckhaus blieb, gesperrt, für die Sicherheitsorgane. Erst zur Währungsunion am 1. Juli 1990 ging der Geisterbahnhof wieder in Betrieb; die Treppen mussten neu angelegt werden. Einen Aufzug hat er bislang nicht.
Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße
| Linie und Richtung | Mo–Do erste – letzte | Freitag erste – letzte | Samstag erste – letzte | Sonntag/Feiertag erste – letzte |
|---|---|---|---|---|
| U8 Richtung Hermannstraße | 04:13 – 00:53 bis Hermannplatz | ab 04:13, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:53 bis Hermannplatz |
| U8 Richtung Wittenau | 04:15 – 00:55 bis Osloer Straße | ab 04:15, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:55 bis Osloer Straße |
Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.
Wie oft fährt die U-Bahn?
| Linie | Mo–Do, stärkste Stunde | Sonntag, stärkste Stunde | Nachts am Wochenende |
|---|---|---|---|
| U8 | 12 Züge/Std. (etwa alle 5 Min.) | 12 Züge/Std. | alle 15 Min. |
Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.
Nachbarbahnhöfe von Heinrich-Heine-Straße
Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Heinrich-Heine-Straße und den benachbarten Bahnhöfen.
| Linie | Nächster Bahnhof | Fahrzeit |
|---|---|---|
| U8 | Jannowitzbrücke | 1 Min. |
| U8 | Moritzplatz | 2 Min. |
Umsteigen und Anschlüsse
- Bus: 165, 265 (Nachtbus N8, N60, N65).
Barrierefreiheit
Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.
Was liegt in der Nähe von Heinrich-Heine-Straße?
Der Köllnische Park liegt rund 310 m entfernt, mit dem Lapidarium und dem Bärenzwinger in der Nähe; das Märkische Museum erreicht man nach etwa 340 m. Unmittelbar in der Umgebung stehen das Hermann-Schulze-Delitzsch-Denkmal (rund 180 m) und der Berolina Generationengarten (etwa 200 m). Die Berliner Stadtmodelle und das Jannowitz-Center sind jeweils rund 300 m entfernt, die ETI Schauspielschule etwa 350 m. Oben halten die Buslinien 165 und 265.
| Ort | Entfernung (Luftlinie) | zu Fuß, geschätzt |
|---|---|---|
| Köllnischer Park | 310 m | ca. 5 Min. |
| Märkisches Museum | 340 m | ca. 6 Min. |
| ETI Schauspielschule | 350 m | ca. 6 Min. |
| Hermann Schulze-Delitzsch Denkmal (Statue) | 180 m | ca. 3 Min. |
| Berolina Generationengarten | 200 m | ca. 3 Min. |
| Bärenzwinger | 270 m | ca. 4 Min. |
| Berliner Stadtmodelle | 300 m | ca. 5 Min. |
| Lapidarium Köllnischer Park | 300 m | ca. 5 Min. |
Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).
Häufige Fragen
Ja. Nach dem Mauerbau fuhren die Züge der Linie D ab dem 13. August 1961 ohne Halt durch die Bahnhöfe im sowjetischen Sektor. Die Zugänge auf der Straße wurden eingeebnet, nur ein gesperrter Eingang im Eckhaus Brücken-/Köpenicker Straße blieb. Wiedereröffnet wurde der Bahnhof am 1. Juli 1990.
Bei der Eröffnung 1928 hieß er Neanderstraße. Am 31. August 1960 wurde er in Heinrich-Heine-Straße umbenannt. Wenig später, mit dem Mauerbau im August 1961, wurde er geschlossen und erst knapp 30 Jahre später wieder geöffnet.
Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.