U-Bahnhof Weinmeisterstraße
U8 · Tarifbereich A · Mitte
Der U-Bahnhof Weinmeisterstraße
Gebaut ab 1928, ging der Bahnhof unter der namensgebenden Straße am 18. April 1930 in Betrieb; heute hält hier die U8. Alfred Grenander entwarf ihn mit einem bis zu acht Meter breiten Mittelbahnsteig rund sechs Meter unter der Straße und blauen Wandfliesen. Weil die Weinmeisterstraße schmal ist und die Station direkt zwischen den Hausfundamenten liegt, konnten zwei der drei Zugänge nicht auf den Bürgersteigen angelegt werden; sie wurden in die Häuserfronten integriert. Heute liegen alle Zugänge auf den Bürgersteigen.
Vom 13. August 1961 bis zum 1. Juli 1990 war die Weinmeisterstraße ein Geisterbahnhof: Die Züge der West-Berliner BVG fuhren ohne Halt durch die Ost-Berliner Station. Der Eingang an der Ecke Rosenthaler Straße war versperrt, aber von außen erkennbar; der südliche an der Neuen Schönhauser Straße war eingeebnet, der nördliche als Rest eines Hauseingangs zugemauert und beim Neubau des Eckhauses um 1988 abgetragen. Nach der Wende wurden die Eingänge wieder freigelegt oder neu gebaut. Seit dem 29. August 2025 hat der denkmalgeschützte Bahnhof einen Aufzug.
Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Weinmeisterstraße
| Linie und Richtung | Mo–Do erste – letzte | Freitag erste – letzte | Samstag erste – letzte | Sonntag/Feiertag erste – letzte |
|---|---|---|---|---|
| U8 Richtung Hermannstraße | 04:08 – 00:48 bis Hermannplatz | ab 04:08, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:48 bis Hermannplatz |
| U8 Richtung Wittenau | 04:20 – 01:00 bis Osloer Straße | ab 04:20, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 01:00 bis Osloer Straße |
Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.
Wie oft fährt die U-Bahn?
| Linie | Mo–Do, stärkste Stunde | Sonntag, stärkste Stunde | Nachts am Wochenende |
|---|---|---|---|
| U8 | 12 Züge/Std. (etwa alle 5 Min.) | 12 Züge/Std. | alle 15 Min. |
Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.
Nachbarbahnhöfe von Weinmeisterstraße
Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Weinmeisterstraße und den benachbarten Bahnhöfen.
| Linie | Nächster Bahnhof | Fahrzeit |
|---|---|---|
| U8 | Alexanderplatz | 2 Min. |
| U8 | Rosenthaler Platz | 2 Min. |
Umsteigen und Anschlüsse
- Bus: — (Nachtbus N42).
Barrierefreiheit
Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.
Was liegt in der Nähe von Weinmeisterstraße?
Der Bahnhof liegt im Ortsteil Mitte nahe den Hackeschen Höfen, die rund 270 m entfernt sind. In der Umgebung finden sich zahlreiche Kultur- und Gedenkorte: das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und das Haus Schwarzenberg (jeweils etwa 240 m), das Anne Frank Zentrum (etwa 250 m), die Sophiensæle und das Varieté Chamäleon (jeweils etwa 260 m). Der Jacob-Teitel-Park liegt rund 200 m entfernt, die Sophienkirche etwa 350 m. Zu den Zielen der Umgebung zählt auch der Alte Jüdische Friedhof.
| Ort | Entfernung (Luftlinie) | zu Fuß, geschätzt |
|---|---|---|
| Anne Frank Zentrum | 250 m | ca. 4 Min. |
| Sophiensæle | 260 m | ca. 4 Min. |
| Chamäleon | 260 m | ca. 4 Min. |
| Hackesche Höfe | 270 m | ca. 4 Min. |
| Sophienkirche | 350 m | ca. 6 Min. |
| Kostbar | 160 m | ca. 3 Min. |
| Jacob-Teitel-Park | 200 m | ca. 3 Min. |
| Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt | 240 m | ca. 4 Min. |
Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).
Häufige Fragen
Die Weinmeisterstraße ist schmal, und der Bahnhof liegt unmittelbar zwischen den Fundamenten der Häuser. Zwei der drei Zugänge konnten daher nicht auf den Bürgersteigen gebaut werden und wurden in die angrenzenden Häuserfronten integriert. Heute befinden sich alle Zugänge auf den Bürgersteigen.
Als Geisterbahnhof war die Station von 1961 bis 1990 geschlossen. Der Eingang an der Rosenthaler Straße blieb versperrt, aber sichtbar, der südliche wurde eingeebnet und der nördliche zugemauert und um 1988 beim Neubau des Eckhauses abgetragen. Nach der Wende wurden die Eingänge wieder freigelegt beziehungsweise neu errichtet.
Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.