U-Bahnhof Rosenthaler Platz
U8 · Tarifbereich A · Mitte
Der U-Bahnhof Rosenthaler Platz
Unter dem Rosenthaler Platz und der Brunnenstraße ging der Bahnhof am 18. April 1930 in Betrieb; heute hält hier die U8. Wie viele Stationen dieser Bauzeit entwarf ihn Alfred Grenander. Er liegt rund sieben Meter unter Straßenniveau und hat einen bis zu acht Meter breiten und 130 Meter langen Mittelbahnsteig. Die Wände sind mit orangefarbenen Fliesen verkleidet, die eine Uranglasur tragen: Beim Durchgehen werden zwischen 0,2 und 1,5 μSv/h gemessen, direkt an manchen Fliesen bis zu 12 μSv/h.
Ab dem 13. August 1961 war der Rosenthaler Platz ein Geisterbahnhof: Die Züge des West-Berliner Netzes durchfuhren die in Ost-Berlin gelegene Station ohne Halt. Am 22. Dezember 1989 wurde er als zweiter dieser Bahnhöfe wieder geöffnet, um den Andrang der DDR-Bürger nach West-Berlin besser zu bewältigen. Den Ausschlag gab sein Zwischengeschoss, in dem eine Grenzübergangsstelle eingerichtet werden konnte; zudem war er gut an die Straßenbahn angebunden. Bis zur Währungsunion am 1. Juli 1990 blieb er nach der Jannowitzbrücke der einzige wiedereröffnete Geisterbahnhof, der von Ost-Berlin aus zugänglich war. Der Bahnhof steht unter Denkmalschutz.
Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Rosenthaler Platz
| Linie und Richtung | Mo–Do erste – letzte | Freitag erste – letzte | Samstag erste – letzte | Sonntag/Feiertag erste – letzte |
|---|---|---|---|---|
| U8 Richtung Hermannstraße | 04:06 – 00:46 bis Hermannplatz | ab 04:06, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 00:46 bis Hermannplatz |
| U8 Richtung Wittenau | 04:21 – 01:01 bis Osloer Straße | ab 04:21, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 01:01 bis Osloer Straße |
Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.
Wie oft fährt die U-Bahn?
| Linie | Mo–Do, stärkste Stunde | Sonntag, stärkste Stunde | Nachts am Wochenende |
|---|---|---|---|
| U8 | 12 Züge/Std. (etwa alle 5 Min.) | 12 Züge/Std. | alle 15 Min. |
Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.
Nachbarbahnhöfe von Rosenthaler Platz
Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Rosenthaler Platz und den benachbarten Bahnhöfen.
| Linie | Nächster Bahnhof | Fahrzeit |
|---|---|---|
| U8 | Bernauer Straße | 2 Min. |
| U8 | Weinmeisterstraße | 2 Min. |
Umsteigen und Anschlüsse
- Straßenbahn: M1, M8.
- Bus: 142 (Nachtbus N8, N40).
Barrierefreiheit
Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.
Was liegt in der Nähe von Rosenthaler Platz?
Am Rosenthaler Platz treffen sich die U8 und die Straßenbahnlinien M1 und M8. Gleich neben dem Bahnhof, etwa 60 m entfernt, liegt das David Hasselhoff Museum. Rund 270 m sind es zur Bezirkszentralbibliothek Philipp Schaeffer, etwa 280 m zum Volkspark am Weinberg und zum Denkmal „Der verlassene Raum“ für die deportierten Juden am Koppenplatz. Im Umkreis von gut 300 m liegen zahlreiche Galerien, darunter die Galerie Poll, außerdem der Rosengarten und die Ackerhalle.
| Ort | Entfernung (Luftlinie) | zu Fuß, geschätzt |
|---|---|---|
| David Hasselhoff Museum | 60 m | ca. 1 Min. |
| Bezirkszentralbibliothek Philipp Schaeffer | 270 m | ca. 4 Min. |
| Volkspark am Weinberg | 280 m | ca. 5 Min. |
| Ackerhalle | 380 m | ca. 6 Min. |
| Volkshochschule Berlin Mitte | 400 m | ca. 6 Min. |
| Linien83a Atelier Patricia Dreyfus | 160 m | ca. 3 Min. |
| Der verlassene Raum – Denkmal für die deportierten Juden | 280 m | ca. 5 Min. |
| Migrant Bird Space | 290 m | ca. 5 Min. |
Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).
Häufige Fragen
Die Fliesen tragen eine Uranglasur. Gemessen werden im Bahnhof beim Durchgehen zwischen 0,2 und 1,5 Mikrosievert pro Stunde, direkt an manchen Fliesen bis zu 12 Mikrosievert pro Stunde. Entworfen wurde der 1930 eröffnete Bahnhof von Alfred Grenander.
Er sollte den Andrang der DDR-Bürger in den Westteil Berlins auffangen. Ausgewählt wurde er wegen der guten Straßenbahnanbindung und vor allem wegen seines Zwischengeschosses, in dem sich eine Grenzübergangsstelle einrichten ließ. Am 22. Dezember 1989 hielten hier wieder Züge.
Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.