U-Bahnhof Hausvogteiplatz
U2 · Tarifbereich A · Mitte
Der U-Bahnhof Hausvogteiplatz
Für die Centrumslinie, die heutige U2, schuf Alfred Grenander hier einen klar gegliederten Raum mit kleinteiligen weißen Fliesen und gelben Umrahmungen; eröffnet wurde der Bahnhof am 1. Oktober 1908. Er liegt in einer Kurve unter dem Hausvogteiplatz und war von Anfang an recht beengt. Am östlichen Eingang ließen sich Kasse und Abfertigung nicht unter die Erde verlegen, deshalb entwarf Grenander ein sechseckiges Kassenhäuschen im Jugendstil.
Ein Bombentreffer am 3. Februar 1945 und Wasserschäden nach der Sprengung des Landwehrkanals zerstörten die Station so schwer, dass die Züge der Linie A nach Kriegsende zunächst ohne Halt durchfuhren. Erst am 7. Januar 1950 ging sie wiederaufgebaut in Betrieb, ohne das Kassenhäuschen. Während der Teilung endete die Linie an der heutigen Anton-Wilhelm-Amo-Straße. In den 1970er Jahren ersetzten großflächige graue Platten die weißen Fliesen der Hintergleiswand. 1998 versetzte die BVG den östlichen Zugang in den Ursprungszustand, verzichtete aber auf das Kassenhäuschen. Ein Namenszusatz mit Hinweis auf das Auswärtige Amt wurde nie umgesetzt. Der Bahnhof steht unter Denkmalschutz, einen Aufzug hat er bislang nicht.
Erste und letzte U-Bahn am U-Bahnhof Hausvogteiplatz
| Linie und Richtung | Mo–Do erste – letzte | Freitag erste – letzte | Samstag erste – letzte | Sonntag/Feiertag erste – letzte |
|---|---|---|---|---|
| U2 Richtung Ruhleben | 04:12 – 01:02 bis Zoologischer Garten | ab 04:12, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 01:02 bis Zoologischer Garten |
| U2 Richtung Pankow | 04:33 – 01:03 bis Spittelmarkt | ab 04:33, dann durchgehend | rund um die Uhr | durchgehend bis 01:03 bis Spittelmarkt |
Abfahrtszeiten an diesem Bahnhof laut Fahrplandaten des VBB (Musterwoche ab 24.11.2026). Feiertage folgen dem Sonntagsfahrplan. „Durchgehend“ heißt: Die Linie fährt in dieser Nacht ohne Betriebspause.
Wie oft fährt die U-Bahn?
| Linie | Mo–Do, stärkste Stunde | Sonntag, stärkste Stunde | Nachts am Wochenende |
|---|---|---|---|
| U2 | 15 Züge/Std. (etwa alle 4 Min.) | 12 Züge/Std. | alle 15 Min. |
Züge je Richtung in der Stunde mit den meisten Abfahrten an diesem Bahnhof, gezählt im VBB-Fahrplan.
Nachbarbahnhöfe von Hausvogteiplatz
Fahrzeit laut VBB-Fahrplan zwischen Hausvogteiplatz und den benachbarten Bahnhöfen.
| Linie | Nächster Bahnhof | Fahrzeit |
|---|---|---|
| U2 | Spittelmarkt | 2 Min. |
| U2 | Stadtmitte | 2 Min. |
Umsteigen und Anschlüsse
Hier hält nur die U2; Umsteigemöglichkeiten zu anderen Linien gibt es an diesem Bahnhof nicht.
Barrierefreiheit
Angaben laut BVG. Ob ein Aufzug gerade in Betrieb ist, zeigen die Störungsmeldungen auf bvg.de. Die BVG bietet einen Umgebungsplan des Bahnhofs (PDF) an.
Was liegt in der Nähe von Hausvogteiplatz?
Der Gendarmenmarkt ist von hier nur rund 230 m entfernt, mit Deutschem Dom (etwa 190 m), Französischem Dom, Konzerthaus Berlin und dem Schiller-Denkmal. Rund 260 m sind es zur St.-Hedwigs-Kathedrale und zur Französischen Friedrichstadtkirche, etwa 300 m zur Hochschule für Musik Hanns Eisler. Direkt am Bahnhof liegt das Archiv für Alternativkultur (rund 70 m). Etwas weiter folgen der Schinkelpavillon, das Quartier 206 sowie die Denkmäler für Gneisenau, Blücher und Yorck, alle etwa 350 bis 360 m entfernt.
| Ort | Entfernung (Luftlinie) | zu Fuß, geschätzt |
|---|---|---|
| Archiv für Alternativkultur | 70 m | ca. 1 Min. |
| Schiller-Denkmal (Statue) | 190 m | ca. 3 Min. |
| Deutscher Dom | 190 m | ca. 3 Min. |
| Französischer Dom | 230 m | ca. 4 Min. |
| Gendarmenmarkt | 230 m | ca. 4 Min. |
| Konzerthaus Berlin | 240 m | ca. 4 Min. |
| Französische Friedrichstadtkirche | 260 m | ca. 4 Min. |
| St. Hedwigs-Kathedrale Berlin | 260 m | ca. 4 Min. |
Orte aus OpenStreetMap im Umkreis von 400 m. Die Gehzeit ist geschätzt (Luftlinie plus 30 %, 80 m pro Minute).
Häufige Fragen
Am östlichen Eingang konnten Abfertigungsraum und Fahrkartenschalter nicht unterirdisch angelegt werden. Alfred Grenander entwarf deshalb ein sechseckiges Kassenhäuschen im Jugendstil. Es wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und weder beim Wiederaufbau 1950 noch bei der Wiederherstellung des Zugangs 1998 erneut errichtet.
Ein Bombentreffer am 3. Februar 1945 zerstörte den östlichen Bahnhofsbereich erheblich, im April kamen Wasserschäden durch die Sprengung des Landwehrkanals hinzu. Die Züge fuhren nach Kriegsende zwar wieder, hielten hier aber nicht. Erst am 7. Januar 1950 wurde die wiederaufgebaute Station eröffnet.
Bahnhofsdaten, Fahrzeiten und Preise auf dieser Seite stammen aus den Fahrplandaten des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, GTFS, Lizenz CC BY 4.0), den Linien- und Bahnhofsseiten sowie den Störungsmeldungen der BVG und den Tarifangaben von BVG und VBB; sie werden mit weiteren veröffentlichten Quellen abgeglichen. U-Bahn Berlin ist ein unabhängiger Führer: Die Seite wird nicht von der BVG betrieben und steht in keiner Verbindung zu ihr. Prüfen Sie vor der Fahrt bvg.de.